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Thurgau

Gründung 3. November 1994
Präsident Sandro Forster

Verband Thurgauer Bürgergemeinden

Am 3. November 1994 wurde der Verband Thurgauer Bürgergemeinden gegründet. Damit ist der Verband wirklich noch knackig jung und voller Tatendrang das Bürgertum auch im dritten Jahrtausend zu erhalten.

Unsere Organisation:
Seit dem 1. Juni 2017 steht Sandro Forster dem Verband vor. Die 8 Vorstandsmitglieder kommen aus den bis 31. Dezember 2010 bestandenen Bezirken des Kantons Thurgau. Da der Kanton jetzt nur noch 5 Bezirke zählt, könnte man meinen, dass wir nicht aktuell sind und eigentlich den Vorstand reduzieren sollten. Die Regierung des Kantons hat im Zuge der umfangreichen Restaurierung des im Januar 2014 fertiggestellten Regierungsgebäudes darauf verzichtet, die 3 überzähligen Wappen aus dem Regierungsratszimmer zu entfernen. Wir wollen nicht auf unsere Vorstandsmitglieder verzichten, denn wir wollen die Nähe zu unseren Bürgergemeinden behalten. Der Thurgau verfügt nach einer 10 jährigen Gemeindefusionsaktion noch über 80 Gemeinden. Davon haben 57 Gemeinden eine Bürgergemeinde.

Blick über Arbon im Thurgau
1 / 1 Blick über Arbon im Thurgau

 

Traditionen in einem jungen Verband:
Auch als junger Verband kann man Traditionen einführen und damit den Gemeinsinn hegen und pflegen. So führen wir die Delegiertenversammlung immer wieder in einer anderen Bürgergemeinde durch. Wichtig dabei ist es von der betreffenden Gemeinde einen guten Einblick in Kultur, Politik und weitere Schwerpunkte zu erhalten. Immer dabei ist unsere Glocke „Patria Amo“, die bei jeder Versammlung samt Satzung zum Einsatz kommt, als wäre sie schon seit 100 Jahren Teil unseres Verbands. Ein weiterer Anlass ist die Präsidenten Konferenz, die jedes Jahr im Rathaus von Bischofszell durchgeführt wird. Mit interessanten Referaten erfüllen wir eine wichtige Aufgabe unseres Verbands und informieren unsere Mitglieder über ein breites Spektrum an Themen. Der Sommeranlass wiederum dient vor allem dem Zusammensein und dazu die Schönheiten unseres Kantons zu entdecken und besser kennenzulernen.  

Struktur unserer Bürgergemeinden:
Wie erwähnt bringen wir an der Präsidentenkonferenz jeweils 2 Vorträge, zu Themen, die unsere Bürgergemeinden interessieren dürften. Der Thurgau kennt grössere und kleinere Bürgergemeinden, solche die schöne, alte und teure Häuser besitzen, solche, sie vor allem Wald besitzen und solche, die grössere Bauprojekte in Angriff nehmen oder Bauland nutzbar machen und so der politischen Gemeinde bei der Weiterentwicklung Unterstützung bieten. Auch im Thurgau müssen die Bürgergemeinden darauf achten, dass sie genügend Bürgerinnen und Bürger haben. Die neuen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel des neue Namens- und Bürgerrecht helfen uns da gar nicht. Wichtig ist aber die Hände nicht in den Schoss zu legen und Trübsal zu blasen.

Zum Schluss:
Gemeinsam können wir hoffentlich einen Beitrag zur Wahrung des wichtigsten und schönsten Kulturguts „Der Bürgergemeinde“ leisten. Mit der Offenheit für neue Bürger, die ihr Wohnort als Heimat empfinden und dem Engagement, dass jede Organisation braucht, wird es uns gelingen.