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Aargau

Gründung 14. August 1958
Präsidentin Milly Stöckli
Website www.ortsbürgerverband-ag.ch

Verband Aargauer Ortsbürgergemeinden

Der Verband Aargauischer Ortsbürgergemeinden, der am 14. August 1958 in Brugg gegründet wurde, darf heute auf ein bald 60-jähriges Bestehen zurücksehen.

In diesen Jahren haben sich die Lebensbedingungen der Ortsbürgergemeinden mehrfach und in verschiedener Hinsicht stark gewandelt. Galt es zunächst, den Bestrebungen nach einer Aufhebung der Ortsbürgergemeinden entgegenzutreten, so stehen heute die Fragen der Waldwirtschaft im Vordergrund, da viele Ortsbürgergemeinden nur über Wald, aber keine anderen Vermögenswerte verfügen.

Aber auch der Anteil der ortsansässigen Ortsbürgerinnen und Ortsbürger in ihren jeweiligen Gemeinden ist stark am Schwinden. Dies führt dazu, dass auch der Anteil der Gemeinderäte, die über das jeweilige Ortsbürgerrecht verfügen, relativ tief ist. In anderen Kantonen mag dies nicht von Bedeutung sein, im Gegensatz zum Kanton Aargau, da die Exekutive der Einwohnergemeinde von Gesetzes wegen auch die Exekutive der Ortsbürgergemeinde ist. Vielfach fehlt diesen Gemeinderäten das Wissen um den Sinn der Ortsbürgergemeinden. Leider ist die Einführung einer gesetzlichen Grundlage zur möglichen Einführung eines "Bürgerrats" als Exekutive politisch sehr heikel.

Baden im Aargau
1 / 1 Baden im Aargau

Der Verband Aargauer Ortsbürgergemeinden Verband setzt sich deshalb seit seiner Gründung für die uneingeschränkte Erhaltung und für die Stärkung der aargauischen Ortsbürgergemeinden ein, deren Existenzberechtigung und Bestand rechtlich, wirtschaftlich und politisch immer wieder in Frage gestellt sind.

Seit der Totalrevision der Kantonsverfassung im Jahre 1980 und seit dem Erlass des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden stehen die Ortsbürgergemeinden allerdings auf einer eindeutigen Rechtsgrundlage, und sie verfügen über klar zugewiesene Aufgaben, die ihrem Dasein Sinn und Realität geben.

Unsere Ortsbürgergemeinden stellen deshalb eine starke Kraft im Dienste der Allgemeinheit dar, und der uneigennützige Einsatz der Ortsbürger für ihre Gemeinden und die Öffentlichkeit beeindruckt in einer Zeit, die sonst immer zuerst nach der Entlöhnung fragt.