Aargau

 

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VORSTANDSLISTE, Amtsperiode 2008 - 2012

 

 

 

 

 

 

 

von links nach rechts:

Gregor Tomasi, Marianne Köferli, Peter Eichenberger, Thomas Busslinger, Bernadette Favre, Ueli Widmer, Josef Baur, Christoph Mauch

 

Präsident    
     

Busslinger Thomas

Oberhardstr. 13c
5413 Birmenstorf

P 056 225 09 46
e-mail thomas.busslinger@oberrohrdorf.ch

     
Vizepräsident    
     
Mauch Christoph Römerhalde 5
4800 Zofingen

P (Tel/Fax) 062 751 18 29
e-mail: ch.mauch@bluewin.ch

     
Geschäftsstelle / Aktuar    
     

Widmer Ulrich

Holtengraben 31

5722 Gränichen

P      062 842 14 40

G      062 855 56 63

Natel 079 249 14 21

e-mail: ueli.widmer1@gmx.ch

     
Mitglieder    
     
Baur Josef

 

Bodenackerweg 23
5612 Villmergen

 

P 056 622 41 36
G 056 622 17 43
Fax 056 622 84 24
Natel 079 679 12 37
e-mail:josef.baur51@bluewin.ch

     

Dieth Markus Dr.

Alberich Zwyssigstr. 76

5430 Wettingen

P. 056 426 25 14

G. 056 437 72 00

gemeindeammann@wettingen.ch

     
Favre Bernadette

 

Rosenstr. 505
4323 Wallbach

 

P 061 861 14 39
Fax 061 861 14 35
G 061 467 16 02
e-mail: b.favre@bluewin.ch
     

Heuberger Annette

Maihuserstr. 9

5737 Menziken

P 062 771 25 79

G 062 765 78 70

e-mail ah@menziken.ch

     

Hunziker Hans (Kassier)

Baumgartenweg 12

5037 Muhen

P 062 723 23 43

e-mail hanshunziker@gmx.ch

     

Meier Titus
 

Vorstadt 25

5200 Brugg

P 056 450 31 91

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Einige Gedanken von Peter Siegrist, Menziken (AG) anlässlich des Feierabendgesprächs am 24. März 2004 in Wohlen (AG)

Ortsbürger müssen sich nicht verstecken!

Vielfach weiss die Bevölkerung nicht, wer die Ortsbürger sind und was sie machen (Image: "Füdlibürger"). Daher ein kleiner Ideenkatalog, wie sich die Ortsbürger der Öffentlichkeit bekannt machen können und so beweisen, dass sie keine "Füdlibürger" sind.

Ideenkatalog

- Den Gemeinderat als Berater unterstützen

- OB-Gemeindeversammlungen separat durchführen (z.B. in Waldhütte)

- Wald/Flurumgänge unter Einbezug der ganzen Bevölkerung

- Waldarbeitstage/Waldputzete (Förster bringen die Natur näher)

- Pflanzen einer Dorflinde/Eiche

- Waldfriedhof

- Weihnachtsbäume im Wald selber aussuchen lassen

- "Tag der offenen Tür" für Ortsbürgerliegenschaften

- Pflege/Wiederbelebung alter Bräuche

- Alljährlich Bäume pflanzen für OB-Neugeborene

- Mitwirkung bei Zusammenarbeit/Zusammenlegung von Forstbetrieben

- Sammeln alter Flurnamen und event. Beschilderung im Wald

- Sammeln historischer Begebenheiten im Dorf (mit Fotos)

- Sammeln der Zu- und Übernamen der OB-Geschlechter

- Wer waren alte/berühmte OB (Unternehmer/Dichter/Politiker etc.)

- Katalogisieren alter Gebäude

- Fahnenaktion fürs Dorf/Private

- Teilnahme an kantonalen und schweizerischen Ortsbürger-Anlässen - usw. usf.

 

Wie vorgehen?

- Wenn weder OB-Kommission oder Verein vorhanden ist, müssen ein paar OB aktiv werden.

- Aufgegriffene Ideen genau durchdenken, der Behörde unterbreiten oder selber durchziehen.

- Möglichst auch Junge miteinbeziehen.

- Mit andern Dorfvereinen Kontakt pflegen - nicht konkurrenzieren

- Bei OB-Aktionen auch die Presse miteinbeziehen/informieren.

 

Fazit

Das Licht nicht unter den Scheffel stellen!

Tu' gutes und red' darüber!

Nicht kennen und nicht wissen = nicht mögen!

Wir Ortsbürger müssen uns wirklich nicht verstecken!

Wir Ortsbürger müssen aber selber die Initiative ergreifen!

Wir Ortsbürger müssen uns besser verkaufen als bisher!

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GV 2004 im Tessin

Aargauer an der Schweizerischen Delegiertenversammlung.

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Umfrage   -> Hier finden Sie das Umfrageformular

Bis heute (April 05) sind 92 Antworten eingetroffen (ca. 49 %)

Anzahl Ortsbürger/innen  

 

24'000

 

Ortsbürgergemeindeversammlung: separate Durchführung

 

25

 

Finanzen gut

Finanzen mittel 

Finanzen schwach

 

48

25

12

Fiko oder Ortsbürgerkommission

Ortsbürgervereinigung

50

11

 

Eigenes Forstamt

 

18

                 

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© AZ-Tabloid / MLZ; 18.01.2008; Seite 16

Brugg

Die unsichere Zukunft der Ortsbürgergemeinden

Brugg Reger Gedankenaustausch des kantonalen Ortsbürgerverbands über Möglichkeiten zur Verbesserung der aktuellen Situation.

Max Weyermann

Mit welchen Massnahmen könnte man das Ortsbürgerwesen im Kanton stärken und für die weitere Zukunft erhalten? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 50 Teilnehmende im Rahmen eines Treffens des Verbandes Aargauischer Ortsbürgergemeinden.

In 185 der 229 Dörfer und Städte des Kantons existieren derzeit Ortsbürgergemeinden. Sie verfügen jedoch heute nur noch über beschränkte Tätigkeitsbereiche wie etwa die Pflege des Eigengutes und allfälliger Fonds, Aufnahme neuer Ortsbürger, Förderung des kulturellen Lebens sowie gegebenenfalls Mithilfe bei der Erfüllung der Aufgaben der Einwohnergemeinden. Deren Gemeinde- und Stadträte sind im Aargau gleichzeitig auch Exekutiven der Ortsbürgergemeinden, was in gewissen Fällen zu Interessenkonflikten führen kann.

vermehrtes Lobbying nötig

Im Hinblick auf eine Stärkung des Ortsbürgerwesens, das zudem unter politischen Entwicklungen wie Abschaffungsbestrebungen (das Bürgerrecht ist anscheinend nicht kompatibel mit der EU, in der nur der Geburtsort zählt), Gemeindefusionen, Nachwuchsmangel und da und dort auch Finanzproblemen leidet, denkt man nun im Verband Aargauischer Ortsbürgergemeinden über Massnahmen zur Verbesserung der Situation nach. Anlässlich des Brainstormings in Brugg wurden unter der Leitung von Präsident Thomas Busslinger (Birmenstorf) in vier Gruppen Vorschläge erarbeitet. Im Vordergrund stehen eine intensivere und effektivere Öffentlichkeitsarbeit, die Gewinnung neuer Ortsbürger, Lobbying in politischen Kreisen, das Überdenken der Aufgaben sowie die auf Freiwilligkeit basierende Entflechtung von Einwohnergemeinden und Ortsbürgergemeinden mittels Schaffung von Bürgerräten.

gesetzliche Anpassungen

Zum letztgenannten Schritt in Richtung von mehr Eigenverantwortung und Unabhängigkeit wären gesetzliche Anpassungen nötig. Der Vorstand erhielt den Auftrag, damit zusammenhängende Punkte abzuklären. An der Delegiertenversammlung des Verbandes Aargauischer Ortsbürgergemeinden vom 23. April im Brugger Salzhaus werden diese aktuellen Themen zweifellos ebenfalls zur Sprache kommen.

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