Aargau

 

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aktualisiert am 02.11.2011

Feierabendgespräch vom 30. März 2005  
   Feierabendgespräch vom 27. Oktober 2010 in Würenlos 
Feierabendgespräch vom 25. Oktober 2006 Feierabendgespräch vom 26. Oktober 2011 in Wohlen  
   
Feierabendgespräch vom 24. Oktober 2007 Feierabendgespräch vom 24. Oktober 2011 in Buchs  
   
Feierabendgespräch vom 22. Oktober 2008  
   
Feierabendgespräch vom 28. Oktober 2009 in Suhr  

 

Feierabendgespräch im Waldhaus Wohlen vom 26. Oktober 2011                         DOWNLOAD zum Themenbereich

-liche Einladung

 

Einladung mit Anmeldetalon

 

 

 

 

Ort: Waldhaus Wohlen (Hauptstrasse Wohlen-Bremgarten, ausgangs Wohlen vis à vis Ambulanz und Carrosserie Neeser, gemäss beiliegendem Plan)

          

 

Sehr geehrte Damen und Herren

 

Das diesjährige Feierabendgespräch wird im Waldhaus Wohlen stattfinden. Wir laden Sie zur Teilnahme an diesem Anlass ein mit den dazu nötigen Angaben.

 

Termin:                  Mittwoch, 26. Oktober 2011, 19.00 Uhr

 

Ort:                         Waldhaus Wohlen (Hauptstrasse Wohlen-Bremgarten, ausgangs

                               Wohlen vis à vis Ambulanz und Carrosserie Neeser, gemäss bei-

                               liegendem Plan)

 

Thematik:               Haftung im Wald             -> DOWNLOAD (Format PDF)

                               Aargauer Waldpolitik     -> DOWNLOAD (Format PDF)

 

Referent:                Herr Kantonsoberförster Alain Morier (*)

                              

                           

 

                               Anschliessend an sein Referat erhofft sich der Vorstand eine rege Diskussion

 

Verpflegung:           Zu Beginn der Veranstaltung offeriert der Verband einen kleinen Imbiss.

                               

 
Nach dem Referat entstand eine anregende Diskussion:

Der Referent  Alain Morier und der Verbandspräsident Thomas Busslinger.

 

Feierabendgespräch in Würenlos vom Mittwoch, 27. Oktober 2010

 

Sehr geehrte Damen und Herren

 

Für die Durchführung des diesjährigen Feierabendgesprächs hat sich die Ortsbürgergemeinde Würenlos bereit erklärt. Ein sehr interessantes Thema ist auch hier wieder auf der Traktandenliste. Wir laden Sie zur Teilnahme an diesem Anlass ein mit den dazu nötigen Angaben.

 

Termin:                  Mittwoch, 27. Oktober 2010, 19.00 Uhr

Ort:                         Gmeindchäller (Schulstrasse 36) in Würenlos

 

Thematik:               Rechtsgutachten zur Zulässigkeit der Errichtung von

                               Stiftungen durch die Ortsbürgergemeinden des Kantons Aargau

 

                               Referent:

                              

                               Herr Dr. Walter Mischler, Chef Gemeindeabteilung

                               des Kantons Aargau

                              

                               Anschliessend an das Referat besteht die Gelegenheit zum Fragen

                               Stellen und zu einer regen Diskussion.

 

Verpflegung:           Zu Beginn der Veranstaltung offeriert die Ortsbürgergemeinde Würenlos einen kleinen Imbiss.

 

  DOWNLOAD   Vortrag Dr. Walter Mischler

 

oder per E-Mail an  ueli.widmer1@gmx.ch

bis spätestens Montag, 25. Oktober 2010.

 
Das Menu ... grossartig ... Herzlichen Dank ...   Präsident Th. Busslinger und Referent Dr. W. Mischler

 

Feierabendgespräch in Suhr im Ortsbürgersaal der Bärenmatte vom Mittwoch, 28. Oktober 2009

 

Sehr geehrte Damen und Herren

 

Für die Durchführung des diesjährigen Feierabendgesprächs hat sich die Ortsbürgergemeinde Suhr bereit erklärt. Wiederum hat der Vorstand ein sehr aktuelles Thema aufgegriffen, nämlich Nutzungsbeschränkungen in Grundwasserschutzzonen. Wir laden Sie zur Teilnahme an diesem Anlass ein mit den dazu nötigen Angaben.

 

Termin:                  Mittwoch, 28. Oktober 2009, 19.00 Uhr

 

Ort:                         Ortsbürgersaal; Zentrum Bärenmatte in Suhr

 

Thematik:               Nutzungsbeschränkungen in Grundwasserschutzzonen

                               Abgeltung gemeinwirtschaftlicher Leistungen

 

                               Referenten:

                              

                               Herr Stefan Flückiger, Geschäftsführer der Organisation

                               Berner Waldbesitzer

                              

                               Herr Heinz Kasper, Kantonsoberförster

                              

                               Anschliessend an die Referate erhofft sich der Vorstand eine rege

                               Diskussion.

Verpflegung:           Zu Beginn der Veranstaltung offeriert der Verband einen kleinen Imbiss.

 

 

Anmeldung per E-Mail an  ueli.widmer1@gmx.ch

 

 

Bärenmatte in Suhr                      http://www.baerenmatte.ch/

 

Herzlichen Dank an Heinz Kaspar, der uns sein Referat hier zur Verfügung stellt.

Herzlichen Dank an Stefan Flückiger, der uns sein Referat (PPT) hier zur Verfügung stellt.

"Heiliges" Unterwald-Wasser? Ein Artikel zum Thema aus dem Zofinger Tagblatt vom 31. Oktober 2009.

   
Die Küchenmannschaft sorgte für vorzügliche Verpflegung. Herzlichen Dank!
von links nach rechts: Beat Rüetschi (Gemeindeammann Suhr), Stefan Flückiger und Hein Kasper (Referenten), Thomas Busslinger (Präsident VAGOBG )
     

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Feierabendgespräch in Villigen  vom Mittwoch, 22. Oktober 2008                                    

Berichterstattung über die Tagung

ueli.widmer1@gmx.ch

oder mit Talon an Ueli Widmer, Holtengraben 31, 5722 Gränichen

Sehr geehrte Damen und Herren

 

Für die Durchführung des diesjährigen Feierabendgesprächs hat sich die Ortsbürgergemeinde Villigen bereiterklärt. Wiederum hat der Vorstand ein sehr aktuelles Thema aufgegriffen, nämlich die Verselbständigung der Ortsbürgergemeinden. Wir laden Sie zur Teilnahme an diesem Anlass ein mit den dazu nötigen Angaben.

 

Termin:                  Mittwoch, 22. Oktober 2008, 19.00 Uhr

 

Ort:                         Trotte Villigen

 

Thematik:               Wir wollen selbständige Ortsbürgergemeinden!?

 

                               Referenten:

                               Herr Kurt Wernli, Regierungsrat des Kantons Aargau

                               Frau Marliese Zimmermann, ehemalige Bürgerratspräsidentin, aus Liestal

                               Herr Reto Sauter, Verwalter, Bürgergemeinde Liestal

 

                               Anschliessend an die Referate erhofft sich der Vorstand eine rege

                               Diskussion.

 

Verpflegung:           Zu Beginn der Veranstaltung offeriert der Verband einen kleinen Imbiss.

Berichterstattung

1. Mittellandzeitung vom 25. Oktober 2008

Die Ortsbürgergemeinden sollen sich «emanzipieren»

Verselbstständigung Der Verband der Ortsbürgergemeinden will Grundlagen schaffen

Die Ortsbürgergemeinden: ein alter Zopf, der abgeschnitten gehört? Mitnichten, denkt man jedenfalls beim Verband der Aargauischen Ortsbürgergemeinden. Im Gegenteil. Der Verband befasst sich mit Möglichkeiten zur Aufwertung. Insbesondere mit der Möglichkeit der Verselbstständigung der Ortsbürgergemeinden. Zumindest aber mit der Schaffung der dafür nötigen gesetzlichen Grundlagen.

«Die Verselbstständigung der Ortsbürgergemeinden ist zweifellos eine gewagte, ja sogar eine provokative Forderung», räumt Thomas Busslinger (Oberrohrdorf), der Präsident des Verbandes, ein. «Wir sind aber überzeugt, dass wir etwas in dieser Richtung machen müssen. Wir wollen den wichtigen Schritt in die Zukunft tun, eine Selbstverwaltung aufbauen und dafür die gesetzlichen Grundlagen schaffen.»

Wie eine solche selbstständige Ortsbürgergemeinde aussehen kann, zeigten am Feierabendgespräch des Verbandes in Villigen zwei Referenten aus Liestal auf: Marliese Zimmermann, ehemalige Präsidentin des Liestaler Bürgerrates, und Reto Sauter, Verwalter der seit einigen Jahren selbstständigen Bürgergemeinde Liestal. Reto Sauter: «Die Verselbstständigung der Bürgergemeinde war der richtige Weg. Wir möchten nie mehr zum alten Zustand zurück.»

Regierungsrat Kurt Wernli dämpfte jedoch den Optimismus. «Zwischen dem Aargau und dem Kanton Basel-Landschaft bestehen wesentliche Unterschiede», gab er zu bedenken. Er stellte aber fest, dass in gewissen Gemeinden – vor allem in solchen, in denen die Ortsbürger im Gemeinderat nicht vertreten sind – Interessenkonflikte bestehen. «Eine Verselbstständigung hätte Vorteile», sagte er, «sie dürfte jedoch nicht ganz einfach zu bewerkstelligen sein.» Als eine mögliche Lösung erwähnte er die Umwandlung einer Ortsbürgergemeinde in eine Stiftung oder in einen Verein, was auch einen erheblichen Freiheitsgrad ermöglichen würde.

Im Vorstand des Ortsbürgergemeinden-Verbandes will man sich aber nicht so schnell entmutigen lassen. «Es gibt Fragen und Probleme», räumte Thomas Busslinger ein. «Die sind aber alle lösbar. Uns schwebt eine Ortsbürgergemeinde im Sinne einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft vor. Ein Verein oder eine Stiftung ist keine Gemeinde. Es geht uns auch nicht darum, jede Ortsbürgergemeinde verselbstständigen zu wollen. Sondern darum, die Möglichkeiten für eine Verselbstständigung zu schaffen.» (LP)

 

2. Die Botschaft vom 25. Oktober 2008

Feierabendgespräch in der Trotte  -> in PDF-Format

Ortsbürgergemeinden verselbstständigen?

VILLIGEN (fi) - Sollen die rechtlichen Grundlagen geschaf­fen werden, damit sich die Orts­bürgergemeinden selber regie­ren können? In Referaten und Diskussionen ist diese Frage an einem Treffen des Verbandes der Aargauischen Ortsbürgergemeinden erörtert worden.

Am Feierabendgespräch vom vergange­nen Mittwoch in der Villiger Trotte konn­te Präsident Thomas Busslinger Ortsbür­gervertretungen und Grossräte aus dem ganzen Kanton willkommen heissen. Mit der unentgeltlichen Benutzung der renovierten Trotte haben die' heimischen Ortsbürger ebenso einen Beitrag zum Gelingen des Abends geleistet wie mit der Bewirtung.

Das Beispiel Liestal

Marliese Zimmermann, ehemalige Bür­gerratspräsidentin von Liestal, begann mit der Bemerkung, es könnte komisch anmuten, auf der einen Seite Einwoh­nergemeinden zusammenzulegen und auf der andern Ortsbürgergemeinden zu verselbstständigen. Dieser Schritt drän­ge sich aber auf, weil das Interesse der von den Einwohnergemeinden gewählten Behörden für die Belange der Ortsbür­ger schwindet. Zudem würde einem Res­sortvertreter im Stadt- oder Gemeinderat die Verantwortung für das ganze «andere Gemeinwesen» aufgebürdet.

Vor dieser Ausgangslage hätte man die Wahl zwischen der heutigen unbefriedi­genden Situation, der Integration der Ortsbürger in die Einwohnergemeinde und der Verselbstständigung der Orts­bürgergemeinde. Liestal hat diesen letz­ten Weg gewählt. 2000 wurde das Projekt aufgegleist und 2004 in Kraft gesetzt. Nun steht dem Stadtrat ein Bürgerrat ge­genüber, der seriös arbeiten und als Part­ner wahrgenommen werden kann.- Der Stadtrat, mit dem regelmässige Kontakte bestehen, ist entlastet worden: Marliese Zimmermann betonte, dass sich der Auf­wand für alle Beteiligten gelohnt hat.

Verselbstständigung konkret

Reto Sauter, Leiter der Ortsbürgerverwaltung, legte dar, dass Liestal etwa 7000 Ortsbürger zählt, von denen rund 2300 ansässig sind. Stimmberechtigt sind alle im Kanton Basellandschaft wohnhaften Bürgerinnen und Bürger. Das Liestaler Ortsbürgergut umfasst 1026 Hektaren Wald, erheblichen Grundbesitz, ein. Alters- und Pflegeheim sowie geordnete Deponien. Die Aufgaben bestehen da­rin, den Wald zu bewirtschaften, die Grundstücke zu verwalten, Kultur und Brauchtum zu fördern und für einen ge­sunden Gemeindehaushalt zu sorgen. Weil die Ortsbürgergemeinde auch für die Vergabe des Bürgerrechts zuständig ist, werden regelmässig Kurse für Bewer­ber durchgeführt.

Die selbstständige Ortsbürgergemein­de hat klare Verantwortlichkeiten und Kompetenzen. Sie ist handlungsfähig und flexibel. Die Bürgerin und der Bürger können sich mit der selbstständigen und in der Öffentlichkeit präsenten Körper­schaft besser identifizieren. Nachteilig ist der Mehraufwand, die grössere Zahl von Schnittstellen und der erforderlichen Ab­sprachen. Auch Sauter möchte nicht mehr zum alten System zurück.

Ortsbürger im Aargau

Regierungsrat Kurt Wernli stellte vorab fest, dass ein grosser Teil der aargauischen Ortsbürgergemeinden über wenig Mittel und geringen Gestaltungsspiel­raum verfügt. Neben der Bewirtschaftung und Verwaltung ihrer Güter engagieren sie sich vorwiegend im kulturellen und so­zialen Bereich. Eine neutrale Umfrage hat ergeben, dass weite Kreise entweder keine Ahnung von der Ortsbürgergemeinde ha­ben oder diese als unnötig oder -überflüs­sig halten. Inder Tat ist die Ortsbürgerge­meinde für die Erfüllung der öffentlichen Aufgaben nicht erforderlich.

Wernli gesteht durchaus zu, dass die Leitung der Ortsbürgergemeinde durch die Behörde der Einwohnergemeinde nicht überall optimal ist. Gelegentlich würden die Ortsbürger-Ansprüche die Zusammenlegung von Einwohnerge­meinden behindern. Die Verselbststän­digung könnte höchstens für die gröss­ten Aargauer Ortsbürgergemeinden eine Lösung sein. Wernli sieht eher eine Stif­tungs- oder eine flexiblere Vereinslö­sung. Am einfachsten wäre es wohl, die heutige Regelung zu belassen, aber für eine gebührende Ortsbürgervertretung im. Gemeinderat zu sorgen.

Dies kam auch in der Diskussion zum Ausdruck. Aus der Versammlung wur­de davor gewarnt, eine intakte Einrich­tung flicken zu wollen. Reparaturen seien nur bei Defekten vorzusehen. Hilfreich könnte eine Aufwertung der Ortsbürgerkommissionen sein. Dazu wäre aber eine Gesetzesänderung nötig- und diese müsste nicht nur den Ortsbürgern, son­dern allen Stimmberechtigten vorgelegt werden. Dies würde umso mehr für jene Grundlagen gelten, die für, die eigent­liche Verselbstständigung einer Orts­Bürgergemeinde notwendig wären. Die Ortsbürger werden so schnell nicht viel bewegen können. Im Gespräch wollen sie aber bleiben.

 
Marliese Zimmermann Reto Sauter Kurt Wernli
     
 

 

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Feierabendgespräch im Waldhaus Wohlen vom 24. Oktober 2007                             -> ZEITUNGSBERICHT        

-liche Einladung

Ort: Waldhaus Wohlen (Hauptstrasse Wohlen-Bremgarten, ausgangs Wohlen vis à vis Ambulanz und Carrosserie Neeser, gemäss beiliegendem Plan)         

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren

 

Das diesjährige Feierabendgespräch wird traditionell im Waldhaus Wohlen stattfinden. Es ist wiederum einem sehr aktuellen Thema gewidmet, nämlich unserem Wald und dessen Nutzung. Wir laden Sie zur Teilnahme an diesem Anlass ein mit den dazu nötigen Angaben.

 

Termin:                  Mittwoch, 24. Oktober 2007, 19.00 Uhr

 

Ort:                         Waldhaus Wohlen (Hauptstrasse Wohlen-Bremgarten, ausgangs

                               Wohlen vis à vis Ambulanz und Carrosserie Neeser, gemäss bei-

                               liegendem Plan)

 

Thematik:               Beteiligung der Ortsbürgergemeinden an Holzverarbeitungswerken

                               Schaffung von waldeigenen Verkaufskanälen für Energieholz

 

Referent:                Herr Martin Wächter, Geschäftsführer Pelletwerk Mittelland AG

                              

                               Vorinformationen über das Pelletwerk Mittelland AG gibt Ihnen dessen

                               Homepage www.pelletwerkmittelland.ch .

 

                               Anschliessend an sein Referat erhofft sich der Vorstand eine rege

                               Diskussion (pro und contra).

 

Verpflegung:           Zu Beginn der Veranstaltung offeriert der Verband einen kleinen Imbiss.

 

Wir freuen uns, Sie zum angegebenen Zeitpunkt in Wohlen begrüssen zu dürfen und bitten Sie um Anmeldung per E-Mail (ueli.widmer1@gmx.ch) oder mit untenstehendem Talon an Ueli Widmer, Holtengraben 31, 5722 Gränichen bis spätestens Mittwoch, 17. Oktober 2007.

 

                                                                                              Mit freundlichen Grüssen

                                                                                              Namens des Vorstandes:

    

                                                                                              Ueli Widmer  (Aktuar)           

                              

Mehr Holz für Heizungen  /  © Zofinger Tagblatt | Ausgabe vom 26.10.2007

Im Aargau sind die Ortsbürgergemeinden die grössten Waldbesitzer und am Holzverkauf für Heizzwecke interessiert. Die Frage im Verband dreht sich darum, ob der Rohstoff nur verkauft werden soll oder ob eine Beteiligung an der weiteren Wertschöpfung sinnvoll ist. Über 70 Ortsbürgergemeinden und forstwirtschaftliche Verbände im Gebiet Aargau/Solothurn haben sich entschieden: für eine Beteiligung am Pelletwerk Mittelland AG in Schöftland. Ab Herbst 2008 will es pro Jahr 24000 Tonnen Pellets produzieren. (LÜ.)

 

Holz liefern oder Geld verdienen?

Pelletwerk Mittelland: Aargauer Ortsbürger diskutieren über Beteiligung am Unternehmen

Delikate Frage für die grössten Holzbesitzer im Kanton: Sollen die Ortsbürgergemeinden nur Holz liefern oder sich an der Wertschöpfung ihres Rohstoffes beteiligen? Etliche machen das durch eine Mitwirkung am Pelletwerk Mittelland AG in Schöftland. Die Meinungen dazu sind stark geteilt.

HANS LÜTHI:  © Zofinger Tagblatt | Ausgabe vom 26.10.2007

Am Feierabendgespräch im schönen Waldhaus Wohlen, vor dem knisternden Feuer im grossen Kamin, fanden die Aargauer Ortsbürger die richtige Stimmung, um in aller Ruhe über (ihr) Holz und seine künftige Vermarktung zu diskutieren. Einig sind sich alle in dieser Einschätzung des Gastreferenten: Der Energiehunger der Welt wird weiter stark steigen, jetzt durch Indien und China mit ihrer ungeheuren Dynamik, später durch einen weiteren Schub aus Afrika. Öl und Gas werden knapp, «der Markt aber diktiert den Preis». Kein Zufall also, wenn der Rohölpreis per Barrel auf dem Weltmarkt von einem Rekordstand zum nächsten hochklettert.

Für Beteiligung am neuen Pelletwerk

Was machen die klugen Ortsbürger in dieser Situation, die ja den Rohstoff Holz in grossen Mengen zu Verfügung haben? Statt nur ihr Holz an den nächsten Kunden zu verkaufen, «sollten sie die Wertschöpfung verlängern und sich am Pelletwerk Mittelland beteiligen», macht Geschäftsführer Martin Wächter Werbung für das geplante Unternehmen. Schon vom nächsten Jahr an will er in Schöftland 24 000 Tonnen Pellets aus einheimischen Wäldern produzieren. Statt den Gewinn anderen zu überlassen, bekommen die Ortsbürger für die Holz-Energie «den doppelten Erlös und die doppelte Sicherheit». Wichtige Aargauer und Solothurner Waldbesitzer hat Wächter schon im Boot, an das Eigenkapital von 2,5 Millionen Franken sollen die beiden Waldverbände je 825 000 Franken beisteuern, die Arealbesitzerin Polymill AG von Wächter 850 000 Franken.

Günstige Energie aus eigenem Holz

Vom Preis her sei der einheimische Heizstoff Holz sehr günstig, mit 7 Rappen, im Vergleich zum Heizöl von 9 Rappen, Erdgas 11 Rappen und Strom 20 Rappen – auf eine Kilowattstunde (kWh) berechnet. Für die vielen Ortsbürgergemeinden ohne eigene Kiesgruben sei das im Dauerkampf gegen Defizite die perfekte Lösung, um den Deckungsbeitrag für Energieholz nachhaltig zu verbessern. Wächters Fazit: «Das unternehmerische Risiko wird kleiner, der Produzent profitiert von steigenden Pelletpreisen und kann die Preispolitik bis zum Verbraucher selber bestimmen.» Trotz den überzeugenden Argumenten des Referenten war bei den Vertretern der Ortsbürger längst nicht alles klar. Die ausgiebige Fragerunde im Waldhaus Wohlen, geleitet von Verbandspräsident Thomas Busslinger aus Birmenstorf, befasste sich mit den verwertbaren Holzarten, dem Heizwert von Pellets und dem Vergleich zu den Holzschnitzeln. Vom Komfort her sind Pelletheizungen vergleichbar mit Öl – die Bestückung erfolgt via Tank. Ab 2008 wird die Verbrennung noch sauberer, weil die Feinstaub-Grenzwerte sinken.

Keine Kernaufgabe für die Ortsbürger

Neben spürbarem Interesse und Zustimmung am spannenden Projekt gab es auch fragende und kritische Stimmen. Den deutlichsten Warnfinger streckte der Würenlinger Gemeindeammann Arthur Schneider in die Höhe: «Das gehört nicht zu unserer Kernaufgabe, die Holzproduktion ist eine andere Interessengruppe, der Pelletmarkt ist global geworden und damit riesigen Schwankungen unterworfen», sagte Schneider und wies auf seine Insiderkenntnissen. Für die Fernwärme Refuna habe man ein Ersatzheizwerk bauen wollen, die nötigen Zusagen für Holz jedoch nicht erhalten. Schneiders Ratschlag an die Ortsbürger: «Verträge mit dem Pelletwerk machen, sich aber nicht selber beteiligen.»

Höherer Gewinn für mehr Risiko

Gemäss Martin Wächter zeigen die Stromkonzerne Interesse daran, sich an Pelletwerken zu beteiligen. «Aber die Waldgruppe muss die Mehrheit haben, um den Preis bestimmen zu können», lautet seine Überzeugung. Selbstverständlich wollen die Waldbesitzer weiterhin ihr Qualitätsholz für Möbel und Papierherstellung liefern, aber Energieholz ebenso. Entscheiden müssen die Ortsbürgergemeinden selber, ob sie nur Produzenten bleiben oder Teilhaber werden wollen. Mit der Chance auf mehr Gewinn ist zwangsläufig ein höheres Risiko vorhanden. 70 Ortsbürgergemeinden und forstwirtschaftliche Verbände im Grenzgebiet Aargau/Solothurn haben sich für eine Beteiligung entschieden.

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Feierabendgespräch im Waldhaus Wohlen vom 25. Oktober 2006                                       

Sehr geehrte Damen und Herren

Das diesjährige Feierabendgespräch, welches zum ersten Mal im Herbst durchgeführt werden soll, wird traditionell im Waldhaus Wohlen stattfinden. Wir laden Sie zur Teilnahme an diesem Anlass ein mit den dazu nötigen Angaben.

Termin: Mittwoch, 25. Oktober 2006, 19.00 Uhr

 

Ort: Waldhaus Wohlen (Hauptstrasse Wohlen-Bremgarten, ausgangs Wohlen vis à vis Ambulanz und Carrosserie Neeser, gemäss beiliegendem Plan)


Thematik: Freizeitnutzung Wald
 

Referenten:
Herr Marcel Murri, Leiter Sektion Koordination und Ökologie Abteilung Wald; Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Herr Andreas Fetscher, Rest. Rütihof Gränichen (er leitet das Projekt Waldseilgarten in Gränichen)

anschliessend Diskussion und Gedankenaustausch

Verpflegung: Der Verband offeriert einen kleinen Imbiss

Wir freuen uns, Sie zum angegebenen Zeitpunkt in Wohlen begrüssen zu dürfen und bitten Sie um Anmeldung per E-Mail (ueli.widmer@gmx.ch) oder mit untenstehendem Talon an

Ueli Widmer, Holtengraben 31, 5722 Gränichen bis spätestens Mittwoch, 18. Oktober 2006.

 

Anmeldung zum Feierabendgespräch vom 25. Oktober 2006

 

für die Ortsbürgergemeinde ............................................................ mit ...................  Personen
 

Datum und Unterschrift: _____________________________________________________________

Die Unterlagen können im PDF-Format heruntergeladen werden.

Am Feierabendgespräch im Waldhaus Wohlen, von links nach rechts:

Marcel Murri, Thomas Busslinger (Präsident VAGOBG), Andreas Fetscher

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Feierabendgespräch im Waldhaus Wohlen   vom 30. März 2005                                       

Ortsbürgergemeinden gehen stiften?

Die beiden Referenten, Herr Gemeindeammann Paul Meyer und Herr Regierungsrat Kurt Wernli haben uns freundlicherweise ihre Vorträge zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

Die Unterlagen können im PDF-Format heruntergeladen werden.

Regierungsrat Wernli: Vortrags-Folien Gemeindeammann Meyer: Vortrags-Folien
Regierungsrat Wernli: Vortrags-Bericht